Am Besten man kümmert sich schon, wenn alles gut läuft.

Warum Elternberatung?

Ich habe das Gefühl, dass in unserer Gesellschaft eine große Lücke klafft zwischen offiziell abgesegneter amtlicher Hilfe und der Lektüre von Büchern zum Thema. Wieso sollten sich Eltern nicht einfach in zwanglosem Rahmen an eine qualifizierte Person wenden, um eine unabhängige Meinung oder einen fachlichen Rat einzuholen? So kann sich jede/r individuell kümmern, ohne Bedarf anmelden zu müssen, der nach »ich bin gescheitert, was nun?« klingt. Und ohne sich durch Literatur zu graben, die ja doch nicht bei den individuellen Themen der eigenen Familie helfen kann.

Die Elternbegleitung, die ich anbiete, kann schon vor der Geburt anfangen und über PEKiP- und Kita-Alter bis zur Schulzeit gehen. Eine Begleitung, die frühestmöglich aufklärt, kann von Geburt an eine bessere Lebensqualität sichern. Es gibt aber auch keinen zu späten Zeitpunkt dafür.

Um Ihnen wirklich Gelegenheit zum entspannten Gespräch zu geben, stehe ich oft direkt nach dem PEKiP-Kurs zur Verfügung. So haben Sie die Möglichkeit auch spontan Beratungstermine wahrzunehmen, z.B. während die großen Kinder noch in der Kita sind.

Ich veranstalte auch Wochenend-Workshops, z.B. das „Samstagscafé“. Währenddessen können sich Mamas und Papas untereinander vernetzen, in entspannter Atmosphäre beim Tee oder Kaffee mit Keksen – gemeinsam mit Groß und Klein, mit anderen Eltern, die sie vorher vielleicht noch nicht kannten. Die älteren Geschwisterkinder können basteln oder in einem anderen Raum spielen, der kindgerechte Spielangebote bereithält.

Ich biete Elternabende in Kitas an, um als Außenstehende den Eltern die Möglichkeit zu geben, sich durch eine unabhängige Person, die ihre Kinder nicht kennt, zu ausgewählten Themenbereichen fortbilden zu lassen. Oftmals sind Eltern offener und aufnahmebereiter, als bei einer ihnen bekannten Person, wie z.B. in der Kita die Erzieher*Innen. Vielleicht trauen die Eltern sich Fragen zu stellen, die ihnen sonst unangenehm wären.

Viele Eltern gehen nach der Elternzeit wieder in ihren Beruf zurück und ihre Kinder gehen in die Kita. Mir ist es ein Anliegen die Kinder und Eltern weiterhin individuell begleiten zu können. Daher biete ich ein Kurskonzept für Kinder von 1–3 Jahren und 3–6 Jahren. Dieses Konzept ist Montessori angelehnt, ähnlich den PEKiP-Kursen. Zudem steht die Sprachentwicklung und Bewegung im Vordergrund.

Durch die regelmäßige Teilnahme am Kurs können Eltern ihr eigenes Erziehungskonzept hinterfragen oder mit denen der anderen Eltern abgleichen. Die Selbstreflexion als Mutter oder Vater wird in diesem Kontext und durch mich als Kursleiterin angeregt. Ergänzend biete ich auch hier Elternberatungstermine an, zu Themen oder Problemen, die Eltern oft in diesem Zeitraum beschäftigen. Eltern, die wieder arbeiten gehen, sollen auch am frühen Abend die Möglichkeit haben, Beratungstermine wahrnehmen zu können. Ich habe einen Raum, wo die Kinder unweit der Eltern spielen können. So haben wir die Möglichkeit zu sprechen, ohne dass die Eltern für ihre Kinder eine Kinderbetreuung suchen müssen.

Zudem biete ich Termine auch bei Familien zu Hause an. So kann ich das Kind in seiner bekannten Umgebung wahrnehmen. Wenn beide Elternteile beruflich sehr stark eingebunden sind, biete ich auch am Wochenende Termine zur Beratung an.

 

Fragen, die junge Eltern oftmals beschäftigen:

Soll ich mein Kind auch mal schreien lassen?

Dann verwöhne ich es nicht zu sehr, richtig?

Darüber gibt es viele Studien, und alle zeigen, dass die spätere Lebensqualität davon abhängen kann, wie in der frühen Kindheit Stressregulatoren-Systeme angelegt wurden. Ein Kind, das Schreien gelassen wird, schüttet eine Menge des Stresshormons Kortison aus. Bildgebende Verfahren zeigen, dass frühkindlicher Stress das Stressreaktionssystem auf dauerhafte Überempfindlichkeit programmiert. Beruhigen deaktiviert diesen Vorgang.

Da die PEKiP-Kurse meist erst starten, wenn die Babys drei Monate alt sind und nicht viele Hebammen pädagogische oder psychologische Themen ansprechen, kann ich Eltern so leider erst dann aufklären, warum man jeglichen Bedürfnissen des Babys nachkommen sollte. Verwöhnen fängt erst dann an, wenn das Kind es schon selbst tun könnte.
Ein gutes Beispiel dafür, dass es sinnvoll ist, Elternbegleitung schon als werdende Eltern anzufangen.

 

Hier einige weitere wichtige Themen:

»Ein Geschwisterchen kommt«

Bei Begleitung schon vor der Geburt wird das Problem erkannt und abgefangen, bevor es überhaupt auftritt. Erfahrungsgemäß haben viele Eltern Angst, dass sie vielleicht nicht beiden Kindern gleichermaßen gerecht werden können.

»Wie bereite ich mein Kind auf den neuen Erdenbürger vor?«

»Wir werden Eltern! Was macht das neue Lebensereignis mit uns als Paar?«

»Eifersucht unter Geschwistern«

»Eifersucht des Vaters gegenüber dem Baby«

»Ich bin überfordert mit zwei Kindern!«

»Ich habe mir das alles ganz anders vorgestellt.«

Ich möchte nicht generell von Elternberatungs-Literatur abraten. Aber das individuelle persönliche Gespräch können sie natürlich nicht ersetzen.

 

Die inviduelle persönliche Elternberatung

Rufen Sie einfach an: 0157 88520931 oder schicken Sie mir eine E-Mail: kontakt@helia-praxis.de

Ich biete auch kurzfristig Termine an. Telefonische Beratung und Hausbesuche sind nach vorheriger Absprache möglich.

 

Preise für die Elternberatung:

30 Minuten: 20€
60 Minuten: 40€
5 Sitzungen à 60 Minuten: 150€